>artentfaltung< - unser Signet
1000 Kraniche möchte ich falten - ich will leben, ich will gesund werden! So dachte die kleine Japanerin Sadoko Sasaki. In ihrem Heimatland gelten die prächtigen Storchenvögel als Symbole des Lebens; Kranke sollen genesen, so heißt die Sage, wenn sie 1000 Kraniche falten. Das zwölfjährige Mädchen faltete nur 643 - sie starb an der unheilbaren Strahlenkrankheit, die durch den Abwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima ausgelöst wurde. Sadoko Sasakis Mitschüler fertigten die fehlenden 357 Kraniche, die zu den tausend noch fehlten. Es war ihr Protest, dem sich Mädchen und Jungen des gesamten Inselreiches anschlossen. Der Kranich wurde zu einem Gefährten der Friedenstaube...
Das Signet von >artentfaltung< stellt diesen in Japanischer Faltkunst
hergestellten Kranich dar.
Kraniche sorgen für Gänsehaut.
Es verwundert nicht, dass dieser besondere Vogel von vielen Völkern
verehrt oder gar vergöttert wird. Zahllose Mythen ranken sich um die verläßlichen Heilsbringer, die tugendhaften, talentierten, starken und sanftmütigen Kraniche.
Für Römer und Germanen symbolisierten sie Weisheit, Glück und Treue. In Japan stehen sie für ein langes, erfülltes Leben. Den Indern gelten die himmlischen Geschöpfe als Götter, anderen Kulturen als deren Sendboten. Afrikanische Stämme beschwören ihre Fruchtbarkeit und ahmen in ihren Kulttänzen ihre Bewegungen nach. Abendländische Philosophen priesen die lebenslange monogame Beziehung sowie die elterliche Fürsorge als Vorbild für Familie und Gesellschaft.